ERMENİ SORUNU DOSYASI : BİR VATAN HAİNİNİN PORTRESİ : TÜRK ASILL I ALMAN MİLLETVEKİLİ CEM ÖZDEMİR

Sayın Talat Saral’ dan aldığım ve Almanya’ da yaşayan bir soydaşımızın Cem Özdemir’ e gönderdiği protesto mektubunu içeren mesajını yönlendiriyorum. Daha önce Özdemir’ in Ermeni yanlısı sözlerini bizler de geniş biçimde protesto etmiştik.

Sayın Deniz Şengül’ ün Almanca yazdığı metni yurt dışında yaşayan Türklerin hemen tamamı İngilizce bildikleri için Google Translation vasıtası ile İngilizceye çevirttim ve Almanca metnin altına yapıştırdım. Almanya’ daki çok değerli arkadaşlarımıza önerim, Cem Özdemir’ in gelecek seçimde kaybetmesi için güçlü bir kampanya düzenlemeleridir…

Saygılar,

Orhan Tan

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Degerli büyüklerim,

sözde "Ermeni soykirimi´nin" yaklasan 100. yil dönümü ile birlikte giderek artan Türkiye aleyhtari propaganda´yi ve bir cok Avrupa ülkesinin bunlara canak tutacagini zaten bekliyor ve acikcasi öngörüyorduk. Tek derdi "secim kazanmak" olan mevcut hükümetin de bu tip hassas "milli meselelerde" hic bir sekilde önlem almadigini, bu konularla ilgili herhangi bir stratejisi bulunmadigini da 12 yillik iktidarlari boyunca defalarca gördügümüz icin bunlara da hazirlikliydik.

ANCAK Almanya´daki Yesiller Partisi Es baskani, Cem Özdemir denen vatan haini´nin (bu agir ifade icin de hepinizden özür diliyorum) hemen her gün gazetelere Türkiye aleyhine verdigi demecleri/röportajlari ve 1915 olaylarinin Alman meclisi tarafindan "soykirim" olarark tanimlanmasi adina gösterdigi olaganüstü cabayi (!) görünce, daha fazla dayanamayip bu zat´a uzun bir mail yazma ihtiyaci hissettim. Dedigim gibi; Ermenilerin, diaspora´nin, bir cok Avrupa ülkesinin ve medyanin büyük bir bölümünün bu tip propaganda faaliyetlerine alismistik da, sözde "icimizden biri" tarafindan, hem de defalarca arkadan hancerlenmemiz benim acikcasi cok agrima gitti.

Bahsettigim zat benim icin bitmistir ve gözümde artik pul kadar degeri yoktur; fakat yine de kendisine gönderdigim maili ileti olarak eklemeyi uygun gördüm. Almanya´da tanidiginiz, bu konulara hassasiyet gösteren kisilere ve kurumlara/derneklere eklemis oldugum yaziyi göndermenizi veya Cem Özdemir isimli sahis hakkinda gerekli tepkiyi göstermeleri konusunda ikaz etmenizi rica ediyorum. Lütfen bu adamin propaganda faaliyetlerine karsi duyarsiz olmayalim ve hakli oldugumuz bu davada kendimizi sonuna kadar savunalim!

Saygilarimla,

Deniz Sengül

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Sehr geehrter Herr Özdemir,

da ich in den vergangenen Tagen in zahlreichen Zeitungen und Nachrichten immer wieder Ihren Namen im Zusammenhang mit einem historisch äußerst sensiblen Thema lesen "durfte", verspürte ich das Bedürfnis, Sie persönlich zu kontaktieren und einige Ungereimtheiten aus dem Weg zu räumen.

Zunächst einmal will ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Deniz Sengül, ich bin 25 Jahre alt und – ich formuliere es mal politisch korrekt: ein "Deutscher mit türkischem Migrationshintergrund" (genau wie Sie). Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen, zudem ein deutscher Staatsangehöriger, der sich darüber hinaus im 8. Semester des Lehramtsstudiums befindet und somit letztendlich eine Beamtentätigkeit in diesem wunderbaren Land anstrebt. Ich kann, denke ich, ruhigen Gewissens behaupten, dass ich hervorragend in diese Gesellschaft integriert bin und mich der deutschen Kultur weitgehend angepasst habe.

Im Gegensatz zu Ihnen, Herr Özdemir, habe ich meine türkischen "Wurzeln" allerdings nie vergessen und betrachte diese auch nicht als Bürde. Ich habe mich zwar integriert, allerdings im Gegensatz zu Ihnen gegen eine vollständige Assimilation gewehrt. Ohne an dieser Stelle "romantisch um den heißen Brei herumreden zu wollen": Ich bin stolz auf meine türkische Herkunft, und hätte mir von Ihnen als verantwortungsvollen Politiker, der sich um die Integration zahlreicher verschiedener Bevölkerungsgruppen in die deutsche Gesellschaft bemüht, eine ähnliche Haltung gewünscht, da Sie auf diese Weise Integration VORGELEBT hätten, statt sich vollständig zu assimilieren!

Der eigentliche Grund dafür, dass ich Sie mit diesem langen Schreiben störe, ist natürlich der unmittelbar bevorstehende 100. Jahrestag des vermeintlichen "Völkermordes" an Armeniern im Osmanischen Reich. Im Hinblick auf dieses äußerst sensible Thema haben Sie mal wieder die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und sich ins Rampenlicht geredet – leider jedoch durch eine völlig einseitige und darüber hinaus falsche Darstellung der Ereignisse!

Dass Letztere von den Armeniern selbst, ihrer äußerst einflussreichen Diaspora sowie einigen -wiederum politisch korrekt: "türkeiskeptischen" – Politikern und Abgeordneten offiziell als "Genozid" bezeichnet werden, verwundert ohnehin nicht. Auch die Tatsache, dass einige europäische Parlamente die Leugnung des angeblichen "Völkermordes" per Gesetzesentwurf unter Strafe stellen wollten (übrigens aus rein populistischen, wahltechnischen Gründen) und die Frage, wie eine derart faschistische Maßnahme mit dem Prinzip der freien Meinungsäußerung vereinbar ist, kann man an dieser Stelle (auch unter der Berücksichtigung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, das die Verurteilung des türkischen Politikers Dogu Perincek aus den eben aufgeführten Gründen in erster Instanz ablehnte und höchstwahrscheinlich auch in zweiter Instanz ablehnen wird) außen vor lassen.

Ich gehe noch einen Schritt weiter: Sogar die massive Medienpropaganda unmittelbar vor dem 100. Jahrestag des vermeintlichen "Genozids" ist unter Berücksichtigung der äußerst effizienten Lobbyarbeit der armenischen Diaspora verständlich und war meiner Ansicht nach zu erwarten, gerade auch aufgrund des langjährigen "Narkosezustandes" der türkischen Regierung, die vielmehr damit beschäftigt zu sein scheint, die zahlreichen politischen Gegner im Inland zu neutralisieren und sich in ihrem Korruptionssumpf weiterhin die Taschen vollzustopfen, als gezielt nationale Interessen im In- und insbesondere Ausland zu vertreten.

Dass allerdings ein Politiker mit türkischen "Wurzeln" (Sie merken, mit diesem Begriff kann ich nicht sonderlich viel anfangen) so vehement für die offizielle Bezeichnung der Ereignisse von 1915 als "Völkermord" eintritt und fast täglich völlig einseitige Statements zu einem solch sensiblen Thema abgibt, ist für mich eine unfassbare Verantwortunglosigkeit und – so leid mir die Bezeichnung tut – eine Schande!

1) Es ist nicht die Aufgabe von Politikern oder geistigen Oberhäuptern (auch nicht des Papstes!) historische Ereignisse einzustufen, zu definieren und dadurch schwerwiegende Folgen auszulösen (bspw. die Zahlung von Entschädigungsgeldern trotz einer nach wie vor ungeklärten historischen Angelegenheit).

2) Die türkische Regierung (und ich bin ein leidenschaftlicher Erdogan-Gegner, das können Sie mir glauben!) schlägt der armenischen Regierung seit Jahren die Gründung einer unabhängigen Historikerkommission vor, die sich sowohl aus türkischen, als auch aus armenischen und weiteren internationalen Geschichtswissenschaftlern zusammensetzen und die Ereignisse, die von Ihnen, zahlreichen Politikern und Parlamenten sowie Medien von vornherein als "Völkermord" bezeichnet werden, aufarbeiten und lückenlos aufdecken sollen. Die Türkei betonte bereits mehrfach, dass sie hierfür bereit wäre, ihre Archive zu öffnen und forderte im Gegenzug die armenische Regierung zur gleichen Maßnahme auf. Letztere lehnt die Öffnung ihrer Archive und eine unabhängige Recherche der Ereignisse von 1915 jedoch stets kategorisch ab und pocht stattdessen auf eine internationale Anerkennung des vermeintlichen "Völkermordes" durch Regierungen bzw. Parlamente, was im Prinzip nichts anderes als eine rechtlich absolut unangemessene Vorverurteilung der Türkei darstellt!

3) Wieso erwähnen Sie nicht ein einziges Mal den Begriff "Asala"?Sie wissen doch mindestens genauso gut wie ich, dass die Asala eine armenische Terrorgruppierung war, die zwischen 1975-1990 gezielte Anschläge auf türkische Botschafter und Diplomaten verübte mit dem Ziel, den vermeintlichen "Genozid" an den Armeniern im Osmanischen Reich ins internationale Rampenlicht zu rücken. Aus der heutigen Perspektive heraus kann man zweifellos sagen, dass dieses Ziel erreicht wurde. Aktuell wird die zweite Stufe dieses Plans umgesetzt, nämlich die Anerkennung des vermeintlichen Genozids in der Weltöffentlichkeit. Die dritte Stufe wird demnach die Forderung nach riesigen Summen von Entschädigungsgeldern sein, im Anschluss daran wird möglicherweise auch der Anspruch auf ehemals von Armeniern bewohnte Gebiete im Osten der Türkei folgen.

4) Wenn Sie sich anmaßen, sich permanent zu einem solch heiklen Thema zu äußern und sich via Medien "groß aufzuspielen", gehe ich auch davon aus, dass Sie sich umfangreich über den von Ihnen kommentierten Sachverhalt informiert haben. Dann jedoch bleibt mir allerdings nichts Anderes übrig als davon auszugehen, dass Sie bewusst an dieser Hetzkampagne gegen die Türkei teilnehmen! Anders kann ich mir die Tatsache nicht erklären, dass Sie zahlreiche historische Fakten weglassen/vertuschen und sich stattdessen völlig einseitig zu diesem Thema äußern:

– Bis zum 19. Jahrhundert lebte die armenische Bevölkerung friedlich mit dem muslimischen Großteil zusammen, die Armenier genossen umfangreiche Minderheitenrechte und Privilegien, beispielsweise waren sie vom Wehrdienst sowie teilweise von der Steuerpflicht befreit. Auch ihre Religion durften sie völlig frei ausüben, stellten zahlreiche Minister, Abgeordnete, Bürokraten, Rektoren etc. . Sie waren insgesamt gebildeter und wohlhabender als die muslimische Bevölkerung. Da sie stets gute Beziehungen zum osmanischen Staat unterhielten, wurden die Armenier sogar als "millet-i sadika" (treues Volk) bezeichnet und somit ausdrücklich für ihre positive Haltung gelobt.

– Nach dem Sieg im russisch-türkischen Krieg 1828/29 gelang es den Russen, ihr Einflussgebiet auf das heutige, türkisch-armenisch-iranische Grenzgebiet auszuweiten und somit unmittelbar in die Angelegenheiten des armenischen Volkes einzugreifen. Hintergrund war dabei das Ziel, das zu dieser Zeit schwächelnde Osmanische Reich durch Unterstützung, Bewaffnung und Aufhetzung der armenischen Minderheit weiter gezielt zu destabilisieren und somit den eigenen Machtbereich gegenüber den Westmächten England und Frankreich auf die "warmen Meere" auszudehnen.

– Ab diesem Zeitpunkt folgte bis zum Jahre 1922 eine beispiellose Aneinanderreihung bewaffneter armenischer Aufstände, beispielsweise 1890 in Erzurum, 1892/93 in Kayseri-Yozgat-Corum, 1894 in Sason , 1896 in Van etc. . Aus offiziellen Dokumenten des türkischen Staatsarchivs geht eindeutig hervor, dass bei weiteren Aufständen zwischen 1906-1922 exakt 517.955 Türken getötet und mindestens genauso viele vermisst wurden (möglicherweise ein Grund für die Weigerung der armenischen Regierung, eine Historikerkommision zu bilden, die sich durch sämtliche Staatsarchive arbeitet?).

– Die Deportationen der Armenier erfolgten zu einem Zeitpunkt, an dem sich das Osmanische Reich im Krieg gegen England, Frankreich sowie Russland befand und an insgesamt 9 (!) Fronten kämpfte. Dabei wurden nicht willkürlich Menschen aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit, sondern lediglich Armenier aus Gebieten nahe dieser Fronten in andere Gebiete deportiert, da sie die Kriegsgegner des Osmanischen Reiches vor Ort unterstützen, insbesondere durch bewaffnete Freicorps.

Die Tatsache, dass zahlreiche Armenier während dieser Deportationen starben, ist unumstritten und wird auch von der türkischen Seite nicht angezweifelt. Allerdings bemühte sich der Staat ausdrücklich für eine sichere Deportation sowie um die Versorgung und anschließende Unterkunft dieser Menschen. All dies sind keine bloßen, leeren Behauptungen, um von einer vermeintlichen Schuld abzulenken, sondern durch offizielle staatliche Dokumente belegt, welche dieser E-Mail im Anhang in Form einer Powerpoint-Präsentation beigefügt werden. Von einer gezielten-systematischen, ethnischen Säuberung kann also keinesfalls die Rede sein! Vielmehr sind die -in einer Phase von Krieg und Aufständen innerhalb eines Landes weit verbreiteteten- Seuchen, Krankheiten sowie schweren Bedingungen (man berücksichtige an dieser Stelle den Tod von zehntausenden erfrorenen türkischen Soldaten in der Schlacht von Sarikamis 1914 gegen die Russen) ebenfalls als Todesursachen auszumachen wie zweifellos einige, nationalistisch motivierte Angriffe der türkischen Zivilbevölkerung, die jedoch NICHT vom Staat ausgingen!

Möglicherweise werden Sie den von mir aufgeführten Punkten entgegnen, dass sie zu stark "türkisch" gefärbt und somit nicht objektiv sind, sondern lediglich meine subjektive Sicht der Dinge widerspiegeln. Das Gleiche, Herr Özdemir, werfe ich Ihnen allerdings ebenfalls vor: Dass Sie die historischen Ereignisse völlig einseitig und falsch wiedergeben! Sie werden mir denke ich – dabei berufe ich mich auf Ihren gesunden Menschenverstand – sicherlich zustimmen wenn ich behaupte, dass die einzige Möglichkeit für die lückenlose und eindeutige Aufklärung der Ereignisse von 1915 die Bildung einer unabhängigen Historikerkommission und die Öffnung sämtlicher, insbesondere auch der armenischen Archive ist! Andernfalls werden beide Seiten nach wie vor ihre eigene Sicht der Dinge verteidigen und zu keinem befriedigenden Ergebnis gelangen. Bis dahin sollten sich geistige Oberhäupter, Politiker wie Sie oder Medien nicht anmaßen, ein historisches Urteil über ein stolzes Volk (dem Sie übrigens auch angehören, auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen!) zu fällen und sie von vornherein als "Schlächter" abzustempeln, das die armenische Bevölkerung systematisch ausrotten wollte. Sollte diese Historikerkommission gegründet werden und zu dem Ergebnis gelangen, dass die Ereignisse von 1915 tatsächlich als "Völkermord" zu bezeichnen sind, wird dies sowohl die türkische Regierung als auch die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung akzeptieren und sich dementsprechend entschuldigen, davon können Sie ausgehen. Jedoch sind sämtliche Bestrebungen, den Ruf des türkischen Volkes von vornherein zu verunglimpfen, meiner Ansicht nach als populistisch und bösartig zu bewerten!

Schließlich will ich an dieser Stelle nochmals unterstreichen, dass mich Ihre einseitige und verantwortungslose Darstellung der Ereignisse und insbesondere Ihr unglaublich intensives Engagement gegen das "Land Ihrer Vorfahren" (auch wenn Sie selbst keinerlei Bezug mehr zur Türkei haben) schockiert, enttäuscht und auch ein Stück weit traurig macht. Sie sind meiner Meinung nach ein Musterbeispiel für vollständige Assimilation und völlig fehlgeschlagene Integration, Herr Özdemir. Schämen Sie sich nicht für Ihre türkische Herkunft, stehen Sie zu ihr!

Deniz Sengül

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Dear Mr Özdemir,

I read in the past few days in numerous newspapers and news over and over again your name in connection with a historically very sensitive topic was "allowed", I felt the need to contact you personally and to remove some inconsistencies in the way.

First of all, I want to introduce myself: My name is Deniz Sengül, I am 25 years old and – I formulate it times politically correct: a "German with Turkish background" (just like you). I was born in Germany and grew up, also a German national who moreover is in the 8th semester of the teacher training program and ultimately seeks a civil servant in this wonderful country. I can, I think, say with a clear conscience that I am perfectly integrated into this company and I have largely adapted the German culture.

Unlike you, Mr. Ozdemir, I have my Turkish "roots" but never forget and look at this not as a burden. Although I have built myself, but unlike you fought against a complete assimilation. Without at this point "to quibble romantic about the bush want," I am proud of my Turkish origin, and would have you as a responsible politician who is committed to the integration of numerous different population groups in German society, wanted a similar attitude because you had LAID LIVES in this way integration, rather than fully assimilate!

The real reason to bother you with this long letter, of course, is the imminent 100th anniversary of the alleged "genocide" of Armenians in the Ottoman Empire. In view of this very sensitive issue you have once again grabbed the opportunity with both hands and talked himself into the spotlight – but unfortunately by a completely one-sided and beyond misrepresentation of events!

That latter by the Armenians themselves, their highly influential diaspora as well as some -wiederum politically correct: "turkey skeptical" – politicians and MPs are officially called "genocide" means, in any case not surprising. Also, the fact that some European parliaments would make denial of the alleged "genocide" by bill criminalizing (by the way, for purely populist, either for technical reasons) and the question of how such a fascist measure with the principle of freedom of expression is consistent, you can At this point (even in the light of the judgment of the European Court of Human Rights, which opposed the condemnation of the Turkish politician Dogu Perincek the reasons just listed in the first instance and will reject most likely also in the second instance) leave them out.

I’ll go one step further: Even the massive media propaganda is immediately before the 100th anniversary of the alleged "genocide" taking into account the extremely efficient lobbying of the Armenian diaspora course and was to be expected, in my view, especially due to the long-standing "anesthetic state" of Turkish government, which seems to be rather busy trying to neutralize the numerous political opponents at home and continue to stuff in their pockets swamp of corruption, as specifically to represent national interests at home and especially abroad.

That, however, a politician with Turkish "roots" (remember, this term I can not very much use) so vehemently for the official designation of the events of 1915 as "genocide" occurs and releases almost daily completely one-sided statements about such a sensitive topic is for me an incredible Verantwortunglosigkeit and – so sorry my name – a shame!

1) It is not the job of politicians or spiritual leaders (not even the Pope!) Classified historical events, define and thereby induce severe consequences (eg. The payment of compensation funds despite a still unresolved historical matter).

2) The Turkish government (and I am a passionate Erdogan’s opponents, you can believe me!) Proposes the Armenian government for years the establishment of an independent commission of historians before composing both from Turkey, as well as from Armenian and other international historians should and the events that are referred to by you, many politicians and parliaments, and media from the outset as "genocide" worked up, and discover gaps. Turkey has repeatedly stressed that it would be this willing to open their archives and demanded in return the Armenian government on the same measure. However, the latter refuses to open their archives and an independent investigation of the events of 1915 from always categorically, insisting instead on an international recognition of the alleged "genocide" by governments or parliaments, which is nothing more than a perfectly legal undue prejudice Turkey, in principle, !

3) Why do not mention a single time the term "Asala"? You know just as well as I do that the Asala was an Armenian terrorist group that between 1975-1990 targeted attacks on Turkish ambassadors and diplomats perpetrated with the vision to bring the alleged "genocide" of Armenians in the Ottoman Empire into the international spotlight , From today’s perspective, one can say without a doubt that this goal was achieved. Currently the second stage of this plan will be implemented, namely the recognition of the alleged genocide in the world public. The third stage is therefore the demand for huge sums of compensation funds be subsequently may also be entitled to formerly inhabited by Armenians areas in eastern Turkey will follow.

4) If you presume to express themselves permanently to such a sensitive issue and "aufzuspielen large" via media, I’m also assuming that you have researched extensively on the annotated facts from you. But then I nothing else but remains as to assume that you are aware participate in this campaign against Turkey! Otherwise I can not explain that you omit numerous historical facts / cover up and speak instead completely one-sided on this issue, the fact:

– Until the 19th century the Armenian population lived peacefully with the Muslim majority, the Armenians enjoyed extensive minority rights and privileges, such as they were from military service and partially exempt from tax liability. Their religion they were allowed to exercise freely, asked a number of ministers, MPs, bureaucrats, etc. rectors. They were generally more educated and wealthier than the Muslim population. Since they always maintained good relations with the Ottoman state, the Armenians were even as "millet-i Sadika" (faithful people) and hence referred explicitly praised for their positive attitude.

– After the victory in the Russo-Turkish War 1828-29 the Russians managed to expand its sphere of influence on today, Turkish-Armenian-Iranian border area and thus directly intervene in the affairs of the Armenian people. The background was his goal of further targeted to destabilize this time weakening Ottoman Empire by supporting, arming and inciting the Armenian minority and thus extend their own sphere against the Western powers England and France on the "warm seas".

– From this moment lasted until 1922, an unprecedented succession of armed Armenian uprisings, for example, in 1890 in Erzurum, 1892/93 in Kayseri-Yozgat-Corum, 1894 in Sason, 1896 in Van, etc.. From official documents of the Turkish State Archives is clear that any further uprisings between 1906-1922 exactly killed 517,955 Turks, and at least as many were missing (possibly a reason for the refusal of the Armenian government to form a historian commission that works through all State Archives ?).

– The deportation of the Armenians took place at a time when the Ottoman Empire was at war against Britain, France, Russia and a total of 9 fighting fronts (!). This random people were not deported because of their ethnicity, but only Armenians from areas near these fronts in other areas as they support the war opponents of the Ottoman Empire on site, in particular by armed volunteer corps.

– The fact that many Armenians died during these deportations is controversial and is not questioned by the Turkish side. However, the State sought explicitly for a secure deportation as well as the supply and subsequent accommodation of these people. These are not mere empty allegations to distract attention from a presumed guilt, but occupied by official government documents, which shall be annexed in the form of a PowerPoint presentation of this e-mail. By focused-systematic ethnic cleansing therefore can never be any question! Rather, -in a period of war and insurgency are within a country far verbreiteteten- pests, diseases and serious conditions (account is taken of the deaths of tens of thousands of frozen Turkish troops at the Battle of Sarikamis 1914 at this point against the Russians) also identify as causes of death as no doubt some of the Turkish nationalist motivated attacks civilians, but NOT emanating from the state!

You may be counter to the points mentioned by me that they are too strong "Turkish" colored and therefore not objective but only my subjective view of things reflect. The same, Mr. Ozdemir, I throw you, however, also before: that you play the historical events completely one-sided and wrong! You will think me, I – and I appeal to your common sense – certainly agree when I say that the only way for the complete and clear explanation of the events of 1915, the formation of an independent commission of historians and the opening of all, especially the Armenian archives is! Otherwise, both sides will continue to defend their own view of things and come to a satisfactory result. Until then, spiritual leaders, politicians like you or media should not presume a historical verdict on a proud people (which you also belong the way, even if you do not want to admit it!) To make and from the outset to label as the "butcher" the Armenian population was systematically exterminated. If this historical commission be set up and come to the conclusion that the events of 1915 are actually called "genocide", it will accept both the Turkish government and the overwhelming majority of the population and apologize accordingly, of which you can be. However, all efforts, the reputation of the Turkish people to denigrate a priori to evaluate my view as populist and vicious!

Finally, I want to emphasize again at this point that I am your one-sided and irresponsible account of events and in particular your incredibly intense commitment to the "land of your ancestors" (even if you own no more reference to Turkey have) shocked, disappointed and also a piece makes much sad. You are in my opinion a perfect example of complete assimilation and completely failed integration, Mr. Ozdemir. Do not be ashamed of your Turkish origin, you stand by it!

Deniz Sengül

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